“Bist
Du sicher?”
Lukas 12,16–21 & Matthäus 7,24-27
von Pastor Ingo Bröckel
Paulus-Gemeinde
Bremen
Der
reiche Kornbauer
Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es
war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen. Und er dachte bei sich
selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte
sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und
größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter und will
sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele
Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm:
Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann
gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist
nicht reich bei Gott. Lukas 12, 16-21 (LB2017)
Liebe
Leserinnen und Leser dieses Wochenbriefes!
Meine Predigt am 20. September 2026 basierte auf dem
Gleichnis vom Reichen Kornbauern. In meiner Predigt sprach ich zuallererst über
das Bedürfnis nach Sicherheit und wie wir uns in unserer Zeit so manche
Sicherheiten schaffen, Versicherungen abschließen und uns vielleicht sogar
sicher wähnen. Doch der Blick in die Nachrichten und das Tagesgeschehen zeigt
uns oft, dass wir keine letzten Sicherheiten haben.
Gott allein bietet uns diese Sicherheit an, so wie der
reiche Kornbauer oder der reiche Narr, wie ich ihn nenne, merken musste, dass
all sein Geld und Reichtum nicht reicht, um vor Gott zu bestehen. Ich habe
diese unterschiedliche Art von Reichtum benannt und schloss die Predigt mit dem
Ende der Bergpredigt, wo Jesus spricht:
Vom Hausbau (Matthäus 7, 24-27, LB2017)
Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie,
der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein
Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das
Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
Und wer diese meine Rede hört und tut sie
nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun
ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an
das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß
Am Ende der Predigt lud ich dazu ein, darüber nachzudenken.
Und ich forderte dazu auf, Jesus
Christus und seine Worte zur Grundlage des Lebens – auch im Hinblick auf die
Ewigkeit – kennen zu lernen – und ihm und seinen Worten existenziell zu
vertrauen.
Mit
geschwisterlichen Grüßen, Ingo Bröckel
Wochenbrief
der Evangelisch-Freikirchlichen Kreuzgemeinde Bremen, 20. September 2026 (KW 39)