„Gott erlebt – konkret“
Dank für Gottes große Taten (Psalm 111, 1-4 – NGÜ)
Halleluja! Danken will ich dem HERRN von ganzem Herzen,
umgeben von denen, die ihm aufrichtig dienen, inmitten der Gemeinde.
Gewaltig sind die Taten des HERRN,
alle, die sich an ihnen erfreuen, denken gerne über sie nach.
Was Gott tut, zeugt von seiner Majestät und Herrlichkeit,
für alle Zeiten erweist er seine Treue.
Er hat Gedenktage festgelegt, damit man sich immer wieder an seine Wunder erinnert – gnädig und barmherzig ist der HERR!
Liebe Leserinnen und Leser dieses Wochenbriefes!
Wir haben im Gottesdienst am Sonntag, den 31. Mai 2026, die Gelegenheit gehabt, in der versammelten Gemeinde persönlich zu erzählen, was wir konkret mit Gott erlebt haben. Schon im Bund Gottes mit Israel hatte Gott – immer wieder! – großen Wert darauf gelegt, dass sich das Volk immer wieder daran erinnert, was Gott getan hat, um im Glauben zu wachsen und zu bleiben. So auch im Psalm 111 und an vielen anderen Stellen im Alten Testament. Warum macht es Sinn, weiterzusagen, was Gott getan hat?
Es ehrt Gott
Wenn wir weitersagen, was wir mit Gott erlebt haben, vermehren wir Gottes Ehre in der Welt. Das große Ziel allen Lebens ist ja, Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erden, unseren himmlischen, heiligen und barmherzigen Vater im Himmel, zu verehren, ihn zu loben und anzubeten (vgl. Epheser 1, 6.12.14).
Es macht froh und dankbar
So viele Informationen und Nachrichten sind negativ und ziehen uns innerlich herunter. Auch unglaublich viel, was miteinander gesprochen wird, betont das Schlechte und lässt uns bedrückt zurück. Ganz im Gegenteil wirkt, wenn wir weitersagen, was Gott getan hat: Wir werden froh und dankbar, unsere Hoffnung wird gestärkt und unser Inneres wird aufgehellt.
Es stärkt den eigenen Glauben
Wenn wir aussprechen, was wir glauben, dass Gott getan hat, werden wir konkret und bekennen, was wir im Herzen schon für wahr halten. Das Aussprechen des eigenen Erlebens mit Gott macht es uns selbst bewusster und macht uns zuversichtlicher für zukünftige Herausforderungen.
Es ermutigt den Glauben anderer
Geteilte eigene Erfahrungen mit Gott können andere in ihrem Glauben ermutigen, die z.B. in ähnlichen Situationen sind oder sein werden. Unsere oft sorgenvollen und verzagten Herzen bekommen durch Erfahrungsberichte anderer Anstöße, auch selbst den eigenen Blick auf Jesus und seine Möglichkeiten zu richten.
Es verbindet miteinander
Geteilte Erfahrungen verbinden miteinander: „Geteiltes Leid ist halbes Leid; geteilte Freude ist doppelte Freude.“, sagt man treffend. Wenn wir an unseren Erfahrungen mit Gott Anteil geben, öffnen wir uns füreinander und die „Gemeinschaft des Heiligen Geistes“ wir konkret erfahrbar. Gut, dass wir einander haben, uns gegenseitig aufbauen und ermutigen!
Steffen Kahl-Gaertner, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Kreuzgemeinde Bremen, 31. Mai 2026 (KW 23)