#Wochenbrief KW08 15.02.2026 „Geliebt Liebe leben lernen“: Wozu sind wir da?

Wozu sind wir da?

Liebe Geschwister der Kreuzgemeinde und der Hoffnungskirche!

 

„Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt!“ (1. Johannes 4, 19) Es geht für den Rest unseres Lebens darum, dass wir einzeln und gemeinsam als von Gott Geliebte Liebe leben lernen!

 

Als von Gott geliebte Menschen findet unsere Liebe zu Gott und zu den Menschen ihren Ausdruck in der Liebe untereinander und in den drei großen Bereichen des Gesandt-Seins mit Jesus zu den Menschen:

Evangelisation und Gemeindeaufbau: „Geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Matthäus 28, 19.20a)

„macht die Menschen zu meinen Jüngern“ – das ist Evangelisation in den verschiedensten Formen.

„lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ – das ist Gemeindeaufbau in all seinen Facetten.

Barmherzigkeitsdienste / Diakonie: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.“ (Matthäus 25,40)

Wenn wir uns Armen und Bedürftigen zuwenden, begegnen wir Jesus: Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes, auch der „heruntergekommene Mensch“. Auch der ist wertvoll und geliebt, weil der „heruntergekommene Gott“ (vgl. Philipper 2, 5-11), Jesus am Kreuz, auch für sie/ihn gestorben ist. Wenn wir uns den „Letzten“ zuwenden, dann dürfen wir sicher sein, dass wir die Gesichter, die Hände und Füße von Jesus sind, durch die Jesus selbst diesen Menschen begegnet.

Weltverantwortung: „Suchet der Stadt Bestes!“ (Jeremia 29,7a) „Ihr seid das Salz für die Erde.“ – „Ihr seid das Licht der Welt!“ (Matthäus 5,13a.14a.)

Wir sollen durch das Licht des Wortes und der Liebe Gottes Orientierung geben. Und als Salz sind wir dazu da, den Verfalls-Prozess der Welt zu verlangsamen. Wir „pökeln“ quasi die gefallene Schöpfung als „Konservierungsmittel“ bis Jesus wiederkommt. Unser Rückzug aus der Stadt und aus der Welt ist nicht Gottes Wille, sondern er will unser Hineinwirken in die Welt auf allen Ebenen.

 

Wenn wir als Kreuzgemeinde und als Hoffnungskirche kooperieren und möglicherweise 2027 fusionieren werden, geht es um die Frage, ob wir dadurch besser den Menschen in Bremen und umzu dienen können. Das ist die entscheidende Frage! „Die Gemeinde Jesu Christi ist die einzige Organisation in der Welt, die zum Wohle ihrer Nicht-Mitglieder existiert.“ (John Stott)

                                                                       

Steffen Kahl, Pastor der Evangelisch-Freikirchliche Kreuzgemeinde Bremen – 15.02.26 – KW 08