Gut, dass wir EINANDER haben
“Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob!” Römer 15, 7
Liebe Leserinnen und Leser dieses Wochenbriefes!
Um diese Herausforderung zu erfüllen benötigen wir eine vom Evangelium der Gnade veränderte
Gesinnung und Einstellung. Es geht um Geduld, Barmherzigkeit und eine Liebe, die nicht zuerst fragt, ob
der andere Dir/Euch ähnelt. Als Gemeinde sind wir berufen, Unterschiede nicht als Bedrohung, sondern
als Reichtum zu sehen und einander bewusst Raum zu geben. So wird durch unser Miteinander sichtbar,
dass Gottes Gnade größer ist als unsere Grenzen und Vorurteile.
Bilder und Aussagen zur GEMEINDE…
… als Gemeinschaft der Heiligen
“Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Und sie
waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern,
hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen. Apostelgeschichte 4,42-46
… als Familie („Schwestern und Brüder“ mit einem himmlischen Vater)
… als Bau („Lebendige Steine“
– 1. Petrus 2,4-5)
… als Leib („Ein Körper – viele Körperteile“
– 1. Kor. 12, Römer 12)
EINANDER – Beispiele von gelebter Gemeinschaft im Sinne Jesu
EINANDER lieben
“Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit
auch ihr einander liebhabt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe
untereinander habt.” (Johannes 13,34-35)
„Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.“ (Johannes 15,12)
„Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt,
der hat das Gesetz erfüllt. (Römer 13,8)
EINANDER dienen
„Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der
mancherlei Gnade Gottes. (1. Petrus 4,10)
„Desgleichen ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter. Alle aber miteinander haltet fest an der
Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1.Petrus 5,5)
Demut ist „Dienemut“
.
EINANDER ermutigen / ermahnen / trösten (dasselbe Wort im Griechischen)
„Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn
in eurem Herzen.
“ (Epheser 5,19)
„Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.“ (Römer
14,19)
„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller
Weisheit.
“ (Kolosser 3,16)
„Darum ermahnt euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.“ (1.Thessalonicher
5,11)
EINANDER vergeben
„Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch
vergeben hat in Christus.“ (Epheser 4,32)
„Und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den
andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!“ (Kolosser 3,13)
Mit- und für- EINANDER beten
„Und als er sich besonnen hatte, ging er zum Haus Marias, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen
Markus, wo viele beieinander waren und beteten.“ (Apostelgeschichte 12,12)
„Betet füreinander!“ (Jakobus 5,13)
Mit den besten Segenswünschen zur Kooperation der Kreuzgemeinde und der Hoffnungskirche,
Ingo Bröckel, Pastor der Paulus-Gemeinde Bremen-Habenhausen
Evangelisch-Freikirchliche Kreuzgemeinde Bremen 18.01.2026 – KW04