„Geliebt Liebe leben lernen“ (1)
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe,
diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korinther 13,13
Liebe
Leserinnen und Leser dieses Wochenbriefes!
Glaube
Was
bleibt? Alles, was ich aus Glauben tue, d.h. alles, was ich aus Vertrauen
zu Jesus unternehme. – Was bleibt nicht? Alles,
was ich im Misstrauen zu Gott
und im Widerspruch zu Gott tue.
Hoffnung
Was
bleibt? Alles, was ich in Hoffnung auf den gegenwärtigen Herrn Jesus Christus,
in Erwartung seines Wirkens und seines Segens tue. –
Was bleibt nicht:
Alles, wo ich meine Hoffnung auf mich selbst setze.
Liebe
Was
bleibt? Alles, was ich aus Liebe tue: Aus Liebe zu Gott und aus Liebe zu
Menschen. Wo Du Zeit, Kraft und Geld aufwendest, um das Miteinander zu fördern,
um anderen zu dienen. – Was bleibt nicht? Alles, was
aus Selbstsucht geschieht.
Alles, wo ich mich um mich selbst drehe und mich selbst zum Maßstab mache. Wer
sich in Selbstsucht selbst sucht, bleibt allein und trägt nicht bei zum Heil
und Wohl anderer. Ein Leben ohne Früchte in Gottes Augen.
Was
bleibt von allem in Gottes Augen? Glaube, Hoffnung, Liebe – sie sind Samen
der Ewigkeit in der Zeit. Sie werden schon jetzt gesät und gehen auf – und
werden am Ende vollendet. Säen wir mit unsrem Tun und Lassen solchen „Samen“
oder säen wir „Sand“, der weder aufgeht noch Früchte trägt? Mit dem wichtigsten
„Standbein“ unseres Lebens werden wir uns in den nächsten Wochen beschäftigen:
„Geliebt Liebe leben lernen“.
Lieber
Vater im Himmel! Herr Jesus Christus!
Ich
will leben und arbeiten im Vertrauen zu Dir.
Ich
will in allem meine Hoffnung ganz auf Dich setzen.
Ich
will – von Dir geliebt – Liebe leben lernen.
Nur
so wird mein Leben Früchte bringen, die bleiben –
Ergebnisse,
die in Deinen Augen Bestand haben.
Dazu
hilf mir durch Deinen Heiligen Geist.
Amen.
Steffen
Kahl, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Kreuzgemeinde Bremen, 01. Februar
2026 (KW 06)