Heiliger Geist – der „heiße Draht“ zum Himmel
Liebe Leserinnen und Leser dieses Wochenbriefes!
Lasst euch immer wieder neu vom Geist Gottes erfüllen! (Epheser 5, 18b)
Wie kann der Heilige Geist Gottes uns immer neu erfüllen, wie können wir uns neu für den Geist Gottes öffnen und wie können wir ihn bewusst einladen in unser Leben? Welche praktischen Schritte wollen uns dazu helfen?
Um neue Erfüllung bitten.
Das können wir tun, in dem wir ehrlich und aufrichtig innerlich (und vielleicht auch äußerlich) auf die Knie gehen und unserem Herrn Jesus Christus bekennen, dass wir seinen Heiligen Geist brauchen, weil wir nicht aus unserer eigenen menschlichen Kraft ihm nachfolgen können. Wir dürfen so bitten: „Herr Jesus Christus, bitte erfülle mich neu mit Deinem Heiligen Geist!“
Sünden erkennen, bekennen & neue Wege gehen.
Nicht selten wird uns durch das erneute Wirken des Heiligen Geistes in uns stärker bewusst, was zwischen Gott und uns und zwischen uns und anderen steht. Dann geht es darum, tatsächlich „Buße zu tun“, d.h. in verschiedenen Bereichen des eigenen Lebens umzudenken und neu zu denken, nicht mehr ohne Gott oder gegen ihn, sondern ganz praktisch mit Gott und für ihn. „Umkehr“ lässt die Quelle des Heiligen Geistes in uns neu sprudeln – den Dreck und Schutt, der drohte, die Quelle zum Rinnsal verkümmern zu lassen, räumen wir unter das Kreuz Christi und die Quelle sprudelt wieder ungehindert.
Beten und Hören.
Dann dürfen wir jeden Tag weiter lernen, zu beten und zu hören: „online“ zu bleiben mit dem Heiligen Geist, gerade auch nach dem „Amen“. Er wird uns immer wieder Worte, Impulse, Gedanken, Führungen und Fügungen schenken, die uns helfen, Gottes Willen für hier und jetzt zu erkennen – immer im Einklang mit Gottes Wort.
Tun, was ich von ihm höre.
Unser Leben mit dem Heiligen Geist gewinnt erst wirklich Dynamik, wenn wir tun, was wir von ihm erkannt haben. Das ist „abenteuerlich schön“, weil wir wirkliche konkrete Schritte im Glauben gehen dürfen. Aber es gibt kaum etwas Erfüllenderes im Leben mit Gott, als wenn wir einem geistlichen Eindruck folgen und es entsteht daraus viel Segen – für andere und auch für uns selbst.
Mich gebrauchen lassen.
Das Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes in mir und durch mich lässt in mir eine große Gelassenheit wachsen, anderen zu dienen nicht im ängstlichen Sorgen, ob meine Möglichkeiten reichen, sondern im Vertrauen darauf, dass „Ströme lebendigen Wassers“ auch von mir ausgehen. „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Johannes 7, 38) Lassen wir uns neu erfüllen – zum Segen für uns und andere!
Herzliche Pfingstgrüße aus der Kreuzgemeinde!
Steffen Kahl-Gaertner, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Kreuzgemeinde Bremen, 24. Mai 2026 (KW 22)